Zirkonzahn ScanAnalogs 



 

 
 
Die ScanAnalogs vereinen die Funktion eines Laboranalogs mit der eines Scanmarkers


In ihrer Rolle als Laboranalog replizieren die neuen Zirkozahn ScanAnalogs die exakte Position und Orientierung des Implantats.
Die ScanAnalogs verfügen jedoch über eine spezielle in der Software hinterlegte Geometrie, welche sie auch zum Scannen eignet.
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Scanmarker wird der Scanvorgang hier aber direkt im negativen Abdruck des Zahnkranzes (Abb. 1) gemacht. Die erfasste Position kann so direkt weiter in die Software übertragen werden, womit man sich die Herstellung eines Gipsmodells erspart. Die ScanAnalogs werden auf traditionellen Transfers verschraubt und im Abdruck eingesäumt (Abb. 2).

Die ScanAnalogs werden aus weiß anodisiertem Metall hergestellt und verfügen somit über eine nicht reflektierende Oberfläche.
Dies macht die Anwendung eines Scansprays hinfällig. Auch eventuelle Ungenauigkeiten, durch ungleichmäßig verteiltes Scanspray, werden so vermieden.

Die ScanAnalogs haben folgende Funktionen:

  1. Scanmarker (digitale Referenz der Position)
  2. Laboranaloge (physische Simulation des Implantats)
  3. Beides

Abb. 1   Abb. 2

Die ScanAnalogs sind das Ergebnis der Weiterentwicklung der ursprünglichen Idee, die die Verwendung von handelsüblichen Laboranalogen im Modell vorsah. In diesem Fall hätten die speziellen Analoge lediglich die Funktion eines digitalen Transfers ausgefüllt. Durch die Optimierung ihrer Geometrie wurde jedoch auch die Vielseitigkeit ihrer Verwendung erhöht: Ihre spezielle Form macht sie scanbar und ermöglicht das genaue Erfassen der Position des Implantats. Mit den erfassten Daten können mittels Fräsen, 3D-Druck, Stereolithographie oder anderen ähnlichen Technologien wiederum physische Modelle hergestellt werden.

Das Material, aus dem die ScanAnalogs bestehen, kann je nach der zum Scannen verwendeten Technologie variieren.


ANFERTIGEN DIGITALER IMPLANTATMODELLE DIREKT AUS DEM ABDRUCK

In diesem Fall dienen die speziellen Analoge als digitale Marker.

Die folgende Sequenz zeigt den Prozess der Erstellung digitaler Modelle, nach dem Scan mithilfe der ScanAnalogs zum einen als Scanmarker sowie als echter physischer Laboranalog.



Matching zwischen Scans und Implantat-Bibliotheken



Digitale Modellerstellung Modell mit abgeschraubten Analogen



Modell im Schnitt mit ScanAnalogs ScanAnalogs im Gipsmodell



Die ScanAnalogs können im Modell verschraubt oder mit einem geeignetem Klebstoff (je nach Art des Materials des Modells und Analogs) verklebt werden.